Hoher Besuch bei den Elchen

Berlins regierender Bürgermeister war gestern zu Gast im Maschinenhaus, welches nur einen Katzensprung vom Roten Rathaus entfernt ist. Im Rahmen einer Veranstaltung des Fachverbandes der Druckindustrie e.V. wurde Michael Müller zum Ehrenmitglied des FDI in unseren Räumen ernannt. Dank eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes konnte die Verleihung trotz verschärfter Corona-Auflagen stattfinden.

Nach der offiziellen Verleihung, mit nötigem Abstand, wurden auch gleich unsere neuen Räume eingeweiht. Der Politiker, der vor seiner Karriere als Volksvertreter als selbständiger Buchdrucker im Familienbetrieb tätig war, zeigte nicht nur großes Interesse an den Druckmaschinen, sondern hat auch ein offenes Ohr für die Probleme des Unternehmens während der Corona-Pandemie. Er lobte zudem, dass sich Elch Graphics trotz der aktuellen Situation mit fünf Azubis und dem Ausbau der Geschäftsräume, weiter Zukunftsorientiert aufstellt und investiert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und Organisatoren für ein gelungenes Event.

 

Eine neue Studie des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. und des Verbandes der deutschen Lack- und Farbenindustrie e.V. bescheinigt dem UV-Offsetdruck: „Keine Gefahr für Verbraucher“
 

Hier ein Auszug aus der Nachricht des Druckspiegels:

„Mit Niedrigenergie- und LED-UV-Strahlern wurde der UV-Bogenoffsetdruck auch für die Produktion von Akzidenzen und Zeitschriften attraktiv. Kritiker des Verfahrens äußerten jedoch die Befürchtung, unvollständig durchgehärtete UV-Druckfarbenschichten könnten die Verbrauchergesundheit beeinträchtigen. Untersucht wurde daher sehr praxisnah, ob ein Leser, der beim Blättern in einem Druckprodukt seine Finger mit Speichel anfeuchtet, mit gefährlichen Stoffen konfrontiert wird. Das Ergebnis zeigt, dass selbst unter ungünstigen Härtungsbedingungen keine Verbrauchergefährdung durch Druckprodukte zu erwarten ist, die im UV-Bogenoffsetdruck erzeugt wurden.“

 

Link zum Artikel: „Studie: UV-Druckerzeugnisse keine Gefahr für Verbraucher“

Link zur Studie im Shop des bvdm: „Produktsicherheit von UV-Druckerzeugnissen“

Medien sollen nicht nur Informationen sondern auch bestimmte Gefühle transportieren. Beides miteinander zu Verknüpfen ist nicht leicht und erfordert eine menge Erfahrung und Kompetenzen. Ausgebildete Mediengestalter/-innen und Designer wissen wie Elemente anzuordnen sind um den richtigen Effekt zu erzielen. 

Eine Information auf ein Blatt Papier zu schreiben, so dass es jeder Lesen kann scheint zunächst keine Große Herausforderung darzustellen. Doch zur Mediengestaltung gehört noch einiges mehr. Sie verbindet Kreativität mit Vermarktung und Kommunikation. Es gilt Daten für die Nutzung in unterschiedlichen Medien organisieren, kombinieren und optimieren.

Eine Falsche Entscheidung zur Bildauswahl, Schriftart oder Layout kann das Gesamtbild zerstören, sodass die Information nicht wie gewünscht beim Betrachter aufgenommen wird. Es verhält sich hierbei ähnlich wie bei anderen Kommunikationsformen. Der Ton spielt die Musik. Ein und der selbe Satz kann allein durch den Tonfall Ihrer Stimme entweder sehr ernst oder gar sarkastisch gemeint sein und die genau entgegengesetzte Bedeutung transportieren. Das selbe gilt für Printmedien.

Daher überlegen Sie sich genau was Ihr Produkt aussagen soll und überlassen Sie die Gestaltung einem Profi.

Doch damit nicht genug. Mit Ihrer Freigabe der Gestaltung ist nur selten eine produktionssichere Datei erreicht. Das liegt nicht an Ihrer Grafikabteilung oder Agentur, sondern an den vielen Besonderheiten, die unterschiedliche Herstellungsverfahren mit sich bringen.

Formate und Farben richtig anlegen ist eine Kunst für sich! Dokumente und alle ihre Bestandteile auf das jeweilige Produktionsverfahren sowie die Anforderungen des Papiers/ Bedruckstoffes abzustimmen, ebenfalls. Es müssen Transparenzen eingestellt werden und Bilder, Farbflächen und Texte, die sich überschneiden, definiert sein. Überdruckende oder aussparende Layoutbestandteile müssen richtig eingestellt werden und Anschnitte, Stanzformen und Druckmarken angelegt werden.

Spezialisten für die professionelle Erstellung von Reinzeichnungen sind daher ein muss. Das spart Zeit und Geld – und minimiert das Risiko einer fehlerhaften Herstellung.

Visitenkarten sind aus der heutigen Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Sie dienen mehr als dem bloßen Transport von Informationen und sind auch in Zeiten der Digitalisierung ein Muss für jedes Unternehmen.

Die Visitenkarte hat sich längst im Geschäftsalltag integriert und als rituellen Austausch etabliert. Es gehört einfach dazu. Und nicht nur deshalb ist die Visitenkarte unersetzlich.

Die Wirkung einer Karte wird mittlerweile oft unterschätzt und dementsprechend billig oder langweilig sehen sie bei vielen Geschäftsleuten aus. Dabei ist die Visitenkarte das Aushängeschild. Eine digitale vCard enthält zwar ebenfalls Ihre Kontaktdaten, doch es kommt auch bei persönlichen Daten nicht nur auf den Inhalt an. Denn auch die Gestaltung transportiert wichtige Signale. Nur mit individuell gestalteten Visitenkarten können Stil und Corporate Design eines Unternehmens transportiert werden und so ein Spiegel der Firmenpolitik darstellen.

Zwar sind Visitenkarten in erster Linie für den persönlichen Austausch von Kontaktdaten da, sie können aber auch als wichtiger und kostengünstiger Werbeträger dienen. Auf Messeständen, Verkaufspulten oder an Rezeptionen laden die kleinen Kärtchen unaufdringlich zum Mitnehmen ein. Auch als Zubehör im Schriftverkehr leistet eine Visitenkarte gute Dienste.

Im Vergleich zu digitalen Medien bietet die Visitenkarte zudem etwas zum Anfassen. Die Hemmschwelle von Kunden und Partner etwas zu ignorieren, was sie physisch in den Händen halten, liegt deutlich höher als eine E-Mail einfach zu ignorieren. Wer dennoch auf den Sprung in die Digitale Welt nicht verzichten will, für den bieten QR-Codes die optimale Lösung, um die Wand zwischen analog und digital mit wenig Aufwand zu durchbrechen.

Achten Sie daher bei der Gestaltung und Produktion Ihrer Visitenkarten darauf, dass diese sich von der Menge abhebt. Durch individuelle Verwendung von Material, Farbe, Form oder Motiven kann eine Visitenkarte zum Blickfang werden und Sie optimal repräsentieren.

 

Der UV-Offsetdruck auf unserer neuen Speedmaster XL 75 bringt noch mehr Möglichkeiten bei den zu verwendenden Materialien und in der Verarbeitung. So können jetzt zum Beipiel nichtsaugende Bedruckstoffe wie Kunststoffe und Spezialpapiere zur Anwendung kommen.

 

Der UV-Druck unterscheidet sich vom konventionellen Druck im Wesentlichen in den Druckfarben. Im Druckprozess werden die Druckfarben mittels ultravioletten Licht bestrahlt und härten bzw. trocknen schlagartig aus. Hier findet eine chemische Reaktion in den Komponenten der UV-Druckfarben statt. Die Vorteile der UV-Technologie sind der Druck auf nicht saugende Materialien, die Verwendung lösemittelfreier Farbe, die sofortige Durchhärtung der Farbe, die konstante Druckqualität, der höchste Glanz beim Lackieren, die sofortige Weiterverarbeitung und die extreme mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit.

Die Bestandteile der UV-Druckfarben sind Monomere, Präpolymere, Pigmente, Additive und Fotoinitiatoren. Die Monomere sind flüssig. Sie dienen der Verarbeitungsviskosität und bilden zusammen mit den Präpolymeren das Bindemittel. Durch die UV-Bestrahlung reagieren die Präpolymere mit den Monomeren zu dreidimensionalen Polymeren. Dies nennt man Vernetzung. Die Fotoinitiatoren zerfallen bei der UV-Bestrahlung in Radikale und lösen die Polymerisation aus.

Wir produzieren im UV-Offsetdruck auf unserer Speedmaster XL 75 mit UV-Druckfarben verschiedener Hersteller.

Der Offsetdruck ist das Druckverfahren, das qualitativ und produktionstechnisch am weitesten verbreitet ist. Offsetdruck hat auch bei Elch-Graphics Tradition.

 

Die Bezeichnung “Offset”  kommt vom englischen “set off” und beschreibt das “Absetzen”, also das Übertragen der Druckfarbe von der Druckform (Druckplatte) auf ein Drucktuch (Gummituch) und von dort auf die Oberfläche des Bedruckstoffs (Papier).

Die Funktionsweise des Offsetdrucks beruht auf dem Prinzip, dass sich Fett und Wasser gegenseitig abstoßen. Das Motiv wird zunächst auf s.g. Druckplatten übertragen. Hierbei handelt es sich zumeist um beschichtete Aluminiumplatten. Diese druckt dann auf eine zwischengeschaltete Gummizylinderwalze ein Negativ. Von dort rollt diese Walze das Negativ als Positivmotiv auf das eigentliche Substrat (Papier). Dies funktioniert indem die nichtdruckenden Bestandteile der Platte hydrophil, nehmen also Wasser an, die druckenden Teile der Platte lipophil, stoßen also Wasser und ziehen Fette und Öle an sind. Beim Druck werden die hydrophilen Druckplattenteile mit Wasser versetzt und die lipophilen Teile mit Farbe. Da die Farbe fetthaltig ist, hält sie an der Druckplatte, während die hydrophilen Teile sie abstoßen.

Den Offsetdruck gibt es bereits seit dem Jahr 1904 und hat heute einen Anteil von über 70 % am weltweiten Druckvolumen. Das Verfahren geht auf die Erfindung des Steindruckverfahrens (Lithographie) durch den Tschechen Alois Senefelder im 18. Jahrhundert zurück. Hierzu wurden Hochdruckformen aus Kalkstein verwendet, indem die Stellen, welche gedruckt werden sollten mit Fetttusche abdeckt und die Stellen, welche frei bleiben sollten, mit einer leicht sauren Lösung in die glatte Steinoberfläche geätzt wurden. Beim Anfeuchten mit Wasser der frisch geätzten Stellen blieb hier keine Farbe haften, was das ätzen eigentlich Überflüssig machte. Diese Erkenntnis war die Grundlage des Offsetdruckes. Der Amerikaner Ira Washington Rubel und der Deutsche Immigrant Caspar Hermann konstruierten 1904 unabhängig voneinander erste Prototypen von Druckmaschinen auf diesem Prinzip.

Beim Offsetdruck wird ein und dasselbe Druckbild nahezu beliebig oft von einer Druckplatte vervielfältigt. Entsprechend lassen sich damit große Auflagenzahlen schnell und kostengünstig umsetzen. Der Art des Substrats sind hierzu nahezu unbegrenzt. Noch mehr Auswahl erreicht diesbezüglich der UV-Offsetdruck. Auch die im Bogenoffsetdruck umsetzbaren Produkte sind sehr vielfältig. Eine Übersicht finden Sie hier. Diese Vorteile, sowie die beachtenswerte Qualität der Druckergebnisse macht das Offsetdruckverfahren so beliebt.

Darum setzen auch wir bei Elch auf den Bogen-Offsetdruck und drucken heute auf einer UV-Offsetdruck Maschine von Heidelberg im Halbformat (50 x 70 cm). Damit gewährleisten wir beste Ergebnisse und schnelle Produktionszeiten.